
Der SV Viktoria Preußen hat die Spvgg. 03 Fechenheim mit 3:2 niedergerungen und sich mit dem zweiten Saisonsieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.
Es war gleichzeitig auch der erste Heimsieg für die Preußen, die zur Halbzeit gegen die Gäste aus dem Frankfurter Osten mit 3:0 führten, aber dennoch bis zum Ende um den wichtigen Dreier zittern mussten. Nach dem Anschlusstreffer waren die Fechenheimer, die mit der dritten Niederlage in Folge ihren Abwärtstrend bestätigten, dem Ausgleich nahe.
Copik mit Doppelpack
Viktoria Preußen begann auf dem Rasenplatz forsch und mit hohem Pressing. Die Preußen stellten die Fechenheimer vor Probleme und gingen durch einen Foulelfmeter von Darius Johnson, den die Gäste als fragwürdig bezeichneten, mit 1:0 in Führung. In der Folge kamen die Ostfrankfurter besser in die Partie und zu guten Torchancen. Nach einem Abschluss von Andreas Meyer rettete Christian Trulli auf der Torlinie, wenig später musste auch der „Preuße“ Philipp Guhlke einen Ball von der Linie kratzen. Die Mannschaft von 03-Trainer Cem Caput hielt die Begegnung trotz des Auslassens dieser beiden erstklassigen Chancen offen, wenngleich die Gastgeber nach einer halben Stunde zulegten. So erhöhte Torjäger Oskar Copik auf Flanke von Allan Seferovic mit einem Volleyschuss auf 2:0. Fünf Minuten später flankte Mohammed Mamay von der linken Seite und erneut war Copik zur Stelle und markierte den 3:0-Pausenstand.
Nach der Pause verflachte das Spiel an der Hügelstraße. Die Fechenheimer gaben sich trotz des klaren Rückstandes nicht auf und verkürzten auf 3:1. Tamim Jusofie hatte einen Pass in die Tiefe gespielt und Kamil Yikilmaz anschließend nach innen geflankt, wo Daniel Lotz einschob. Die Preußen hatten das Spiel nicht mehr im Griff und schienen allmählich dem immensen Tempo Tribut zollen zu müssen. Denn drei Minuten vor dem Ende kamen die Gäste doch noch zum Anschlusstreffer durch einen Schuss von Andreas Meyer aus spitzem Winkel ins lange Eck. Nach dem 3:2 kämpfte sich Fechenheim in die Partie und rannte an. Die Preußen waren nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen und mussten noch um den Dreier zittern. Fechenheim rannte mit Mann und Maus nach vorne, der Ausgleich war den 03ern aber nicht mehr vergönnt.
Thomas Mahlau, der Fußball-Abteilungsleiter der Preußen, sah “eine hundertprozentige Chancenverwertung bis zum 3:0. Danach verflachte das Spiel und wir haben die Räume nicht genutzt. So mussten wir am Ende zittern, weil wir zu verspielt waren. Der Sieg war wichtig, denn wir finden langsam zu unserem Spiel. Wir dürfen keine Geschenke mehr an den Gegner verteilen, sonst fährt der Zug ohne uns ab“.
Fechenheims Sportlicher Leiter Asghar Ali-Jaali befand: “Wir können momentan die Ausfälle nicht kompensieren. Der Elfmeter war fraglich. Erst wird auf Vorteil entschieden, dann gibt der Schiedsrichter doch Elfmeter. Unsere Fehler wurden bestraft, trotzdem hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Wir müssen lernen, die einfachen Fehler abzustellen, denn momentan ist für uns so nicht mehr drin“.
Tore: 1:0 Darius Johnson (20./Foulelfmeter), 2:0 und 3:0 Oskar Copik (38./43.), 3:1 Daniel Lotz (73.), 3:2 Andreas Meyer (87.)
Quelle “main-treffer“ Pedro Acebes
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