
Die am 20. März ausgetragene Begegnung der Kreisoberliga Frankfurt zwischen dem SV Viktoria Preußen und dem SV Griesheim Tarik muss wiederholt werden.
Die Gäste hatten die Partie mit 3:1 für sich entschieden, dabei aber ein “Phantomtor“ erzielt. Nun befasste sich das Sportgericht mit dem Fall und gab dem Einspruch der Preußen gegen die Spielwertung statt. Somit kommt es am Dienstag, 26. April (20 Uhr) An der Hügelstraße, zum Wiederholungsspiel.
Die für den Kampf um den Aufstiegsrundenplatz durchaus noch relevante Partie wurde für Dienstag, den 26. April um 20 Uhr neu angesetzt. Was war genau beim aus der Wertung genommenen Spiel geschehen? Griesheim Tariks Kapitän Issam Chami hatte einen Kopfball über das Tor der Hausherren geköpft. So weit, so gut. Dem Unparteiischen hatte aber seine Phantasie einen Streich gespielt und in dieser Szene ein Tor erkannt, welches er auf seinem Kärtchen notierte. Kurios: Er setzte das Spiel nicht mit einem Anstoß fort, sondern die Begegnung wurde mit einem Abstoß fortgesetzt. Zudem setzte er niemanden über das virtuelle Tor in Kenntnis.
Erst nachdem ein Spieler der Hausherren beim Schiedsrichter Udo Becker nachfragte, was er denn aufgeschrieben habe, teilte dieser zur Verwunderung aller mit, dass Griesheim Tarik mit 1:0 führe. Nach Auffassung des Sportgerichtes handelte es sich hier um einen groben Regelverstoß, der erheblichen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf hatte. Griesheim Tarik muss also den Sieg bestätigen, will es die drei Punkte zurückerobern, die der Klub von der Lärchenstraße am grünen Tisch verloren hat. Für Viktoria Preußen könnte es noch einmal die Chance sein, im Kampf um Rang zwei, der ja zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga Frankfurt West berechtigt, noch einmal ein Wörtchen mitzureden.
Quelle: “main-treffer“


