
Viktoria Preußen – SV Griesheim Tarik 1:3 (1:2) Die richtungsweisende Partie auf dem Kunstrasenplatz an der Hügelstraße geriet durch eine für alle Anwesenden nicht nachvollziehbare Fehlentscheidung von Schiedsrichter Udo Becker (Zotzenbach) zur Farce. Faktisch gesehen fielen die Gastgeber durch das mit 1:3 gewertete Spiel und der achten Saisonniederlage auf Rang fünf zurück. Die Gäste von der Griesheimer Lärchenstraße festigten mit dem 15. Sieg mit nun 50 Punkten Rang zwei.
Es lief die dritte Spielminute, als sich die kuriose Szene ereignete, die wohl in dieser Form seinesgleichen sucht. Tariks Kapitän Issam Chami stieg nach einer Flanke am höchsten und köpfte das Spielgerät knapp über das Tor. Feldspieler Alexander Heusel, der aus Personalmangel das Tor der Preußen hütete, holte den Ball hinter dem Netz hervor und es gab Abstoß für die Gastgeber. Der Referee hatte sich aber nach dem Kopfball Chamis umgedreht und etwas auf seinem Kärtchen aufgeschrieben. Erst nachdem ein Spieler der Gastgeber beim Spielleiter nach rund 20 Minuten anfragte, was er denn aufgeschrieben habe, kam heraus, dass es 1:0 für Griesheim Tarik stand. Ein Tor, welches es aber nur in der Phantasie des Unparteiischen gegeben hatt
Die ersatzgeschwächten Platzherren kamen dann auf Vorarbeit von Juan Lopez durch den A-Jugendlichen Hicham Mazouz zum vermeintlichen 1:1-Ausgleich, der eigentlich die Führung hätte sein müssen. In der Folge versiebten Mamay und El Mimouni kläglich zwei gute Chancen der Gastgeber. Kurz vor der Pause nutzte Ex-Profi Fikri El Haj Ali einen Fehler in der Innenverteidigung und netzte zum vermeintlichen 2:1 für den SVG Tarik ein. Nach der Pause setzten die Marokkaner noch einen Konter und El Haj Ali markierte mit dem 3:1 und seinem 14. Saisontor den Endstand für den Tabellenzweiten. Pech hatte noch El Haj Ali mit einem Kopfball an den Pfosten.
Ob der Klub gegen die Spielwertung Protest einlegt, wird der Verein noch entscheiden. “Die Spieler hat diese Fehlentscheidung natürlich mental beschäftigt. Alle auf dem Platz haben gesehen, dass der Ball NICHT im Tor war. Das wäre ein Moment für FAIR-PLAY gewesen“, kritisierte Preußens Trainer Nawid Saighani. Aufgrund der vielen Verletzten und Kranken nahm Mahlau die Niederlage gelassen: “Wir haben das Spiel offen gestaltet und das Beste aus unserer Situation gemacht.
Griesheim Tariks Sportlicher Leiter Hamza Azaoum meinte: “Ich habe die Situation nicht genau gesehen, da ich auch die Reserve betreut habe. Es hat aber für Verwirrung und Unruhe gesorgt. Wir hatten spielerische Probleme und hätten das Resultat klarer gestalten können“.
Tore: 0:1 Issam Chami (3.), 1:1 Hicham Mazouz (28.), 1:2 und 1:3 Fikri El Haj Ali (45./56.)
Quelle: “main-treffer“
Hart erkämpfter Sieg von “Preußen II“
Viktoria Preußen II – Griesheim Tarik II 4:3 (1:1). – Heusel, Koksa und Angenendt trafen für die Gastgeber, dann legte Schüsterl den Siegtreffer nach. Zu dem Zeitpunkt hatte sich Griesheim schon durch eine Gelb-Rote Karte dezimiert (70.). “Das war harte Arbeit. Ohne den Platzverweis wäre es wohl Unentschieden ausgegangen“, erklärte Thomas Mahlau, der Abteilungsleiter der “Preußen“.
Quelle FNP (sus)
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