
Vor dem Bürgerentscheid zur Rennbahn-Bebauung durch den Deutschen FußballBund (DFB) am kommenden Sonntag hat der Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Uwe Becker, die „Stimmungsmache“ gegen den Bürgerpark und die Nachwuchsschmiede des Deutschen Fußballs kritisiert.
Es sei zwar legitim, bei einem Bürgerentscheid für die eigenen Interessen zu werben. „Wie bei jedem Wahlkampf sollte man aber wissen, wo die Grenze des Anstandes verläuft.“ Die in den letzten Wochen verbreiteten Falschmeldungen der Unterstützer des Bürgerentscheides täuschten jedoch.
Die Menschen sollten sich nicht von Falschbehauptungen täuschen lassen. „Hier werden angebliche Millionen-Geschenke in den Raum gestellt, die es überhaupt nicht gibt. Hier wird Stimmung gegen den deutschen Fußball gemacht, obwohl wir stolz darauf sind, dass mit dem DFB die Zentrale des Deutschen Fußballs in Frankfurt zuhause ist und nicht etwa in München, Dortmund, Berlin oder sonst wo“. Offenbar sei den Initiatoren des Bürgerentscheides jedes Gefühl dafür abhanden gekommen, was richtig und was falsch sei. „Wir haben mit der Errichtung der DFB-Akademie die einmalige Chance, auf Dauer Herz und Hauptstadt des Fußballs in unserem Land zu sein. Von hier aus wird der Nachwuchs des deutschen Fußballs auch für Frankfurt werben. Gleichzeitig erhalten die Frankfurter einen großen Bürgerpark, der zum Sport und zur Erholung einlädt“, so Becker. Aus einer eingezäunten Rennbahn werde ein offenes Naherholungsgebiet für alle Frankfurter, nebenan trainierten künftige Nationalspieler.
Auf einer Fläche von 18 Hektar, davon 8,6 Hektar Bannwald, entstehe ein grüner Erholungsraum. Jede andere Stadt würde sich nach einer solchen Jahrhundertchance sehnen, Frankfurt könne sie bekommen.
Quelle: FNP


