Frankfurter Sparkasse
test
Counter
9.Mai 2022, 1. Mannschaft
Unentschieden ist gerecht

Eine Partie auf äußerst schwachem Niveau, die mit 0:0 gerecht endete.

Preußen-Trainer Artur Rissling hatte ein “hektisches und schwaches Spiel“ gesehen: “Das ist das erste Derby seit Jahren, wo fußballerisch nicht viel geboten war. Man hat das Gefühl gehabt, dass beide Mannschaften nicht verlieren wollten.“  Torchancen waren Mangelware, das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld beziehungsweise an den Seitenlinien bei extrem vielen Einwürfen ab. Signifikante Torchancen gab es je eine auf beiden Seiten.

Für Heddernheim vergab Stürmer Christos Papadopoulos per Kopf (69.), für die Preußen auf Zuspiel von Giuliano Amante Daniel Wolf, der über das Tor schoss (84.). “Ansonsten hätten beide noch zehn Stunden spielen können, da wäre kein Tor gefallen“, sagte Rissling.

SVH-Coach Andreas Berggold bewertete das Remis als “leistungsgerechtes 0:0. Beide Mannschaften haben sich neutralisiert. Es war trotz allem kein schlechtes Spiel, da beide sehr diszipliniert agierten. Für uns war es extrem wichtig, nach zwei Klatschen stabiler zu stehen und zu Null zu spielen. Der letzte Derby-Charakter hat zum Ende einer langen Saison gefehlt.“

Zum Ende hin stellte sich Schiedsrichter Andreas Wirth aus Hungen in den Mittelpunkt. Wahllos verteilte er Gelbe Karten an Spieler und Trainer, um sich Respekt zu verschaffen. So erhielt der heimische Trainer Rissling als „ranghöchster Vertreter“ der Ersatzbank die Gelbe Karte nach Zuschauerrufen.

 

von: Pedro Acebes