Viktoria Preußen setzt die wechselvollen Ergebnisse der letzten Wochen weiter fort, dagegen hat Griesheim Tarik nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.
“Das war ein wichtiger und verdienter Sieg“, freute sich Tariks Trainer Hamza Azaoum, den Personalsorgen plagten: „Ohne Abwehrchef Issam Chami und Abdullah Yilmaz mussten wir viel verändern“. Nach torlosen 45 Minuten kamen die Gäste in die Erfolgsspur. Mann des Tages im positiven, gegen Spielende aber auch im negativen Sinne, war bei den Gästen von der Griesheimer Lärchenstraße Mostafa El Aadmi. Nach dem Wechsel investierten die Gäste deutlich mehr in ihr Offensivspiel, der frühere Offenbacher brachte Tarik mit einer Einzelleistung mit 1:0 in Führung.
Eine Minute vor Spielende wurde der eingewechselte Mohamed Zaatan im Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte El Aadmi zum 2:0-Endstand. “Der Sieg hätte noch höher ausfallen können“, meinte Azaoum. Doppel-Torschütze El Aadmi hatte an der Hügelstraße einen unrühmlichen Abgang. In der Nachspielzeit sah der Stürmer für ein taktisches Foul die Gelb-Rote Karte, wollte diese Hinausstellung nicht einsehen und warf Schiedsrichter Rene Sauerwald einige unpassende Worte an den Kopf. Dieser ahndete El Aadmis Fehlverhalten nachträglich mit der Roten Karte. “Das war vollkommen unnötig. Das war kein guter Abgang und nun wird er zurecht gesperrt. Der Spieler muss sich besser unter Kontrolle haben“, haderte Hamza Azaoum mit seinem zweifachen Torschützen.
Für Preußen Trainer Ramzi Kallel gab es keine Ausreden: “Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Wir sind sehr harmlos.“
Tore: 0:1 und 0:2 Mustafa El Admi (49/89 Foulelfmeter)
Rote Karte: Mostafa El Aadmi (Tarik/90.+3).
von: Pedro Acebe
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