Aufatmen beim Gruppenliga-Absteiger Germania Enkheim! Mit dem 3:2-Sieg gegen Viktoria Preußen konnte der FC die rasante Talfahrt vorerst stoppen.
Und das trotz eines 0:1 Rückstandes zur Pause, denn Torjäger Stefano Amore hatte die Gäste von der Hügelstraße früh in Führung gebracht. “In der ersten Halbzeit sind wir eingefroren. Die Körpersprache hat mir nicht so gefallen“, fasste Enkheims Trainer Tihomir Tomic die ersten 45 Minuten zusammen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Platzherren aber auf und drehten das 0:1 innerhalb von nur 16 Minuten in eine 3:1 Führung.
Dabei operierte Enkheim überwiegend mit weiten Einwürfen des eingewechselten Marcel Dücker. Damit kam die umformierte Abwehr der Preußen überhaupt nicht zurecht und musste zunächst den Ausgleich durch Routinier De Freitas Helder Ferreira hinnehmen. Auf Zuspiel des Portugiesen, der sich von seinem Coach wegen seines Laufpensums ein Sonderlob verdiente, brachte Kevin Naumann die Germania mit 2:1 nach vorne. Einwurfspezialist Dücker legte dann das 3:1 nach. Für die Gäste reichte es nur noch zum 3:2-Anschlusstreffer wiederum durch Amore.
“Unsere Ausfälle in der Innenverteidigung mit Daniel John, Carsten Vermeer und Christoph Hermann können wir nicht kompensieren. Es war ein langweiliges Spiel, in dem wir in der ersten Hälfte besser waren. Nach der Pause hat die Leidenschaft und der Wille gefehlt. Wenn Amore nicht trifft, treffen andere gar nicht! Ich habe die Mannschaft gewarnt, dass es ganz schnell nach hinten gehen kann, denn der Abwärtstrend ist bei uns deutlich zu sehen“, sieht Preußens Trainer Ramzi Kallel seine Männer noch lange nicht in Sicherheit.
Tore: 0:1 Stefano Amore (10.), 1:1 De Freitas Helder Ferreira (55.), 2:1 Kevin Naumann (60.), 3:1 Marcel Dücker (71.), 3:2 Stefano Amore (79.).

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Autor: Pedro Acebes:


