
Der FV 1920 Hausen hatte beim 3:2-Erfolg beim SV Viktoria Preußen das bessere Ende für sich und feierte damit den fünften Sieg in Folge.
In einer kurzweiligen und unterhaltsamen Begegnung lieferten sich beide Mannschaften einen munteren Schlagabtausch, Die Hausherren hatten zur Pause durch Darius Johnsons Tor mit 1:0 geführt. Mit der Führung im Rücken spielten die Gastgeber weiter nach vorne, vergaben aber weitere Möglichkeiten. Aber auch die Gäste aus Hausen zeigten sich vom Rückstand keineswegs geschockt, sondern suchten den Weg nach vorne.

Die Begegnung blieb auch im zweiten Durchgang offen. Tolga Kocak und Mohamed El Baouti drehten die Partie innerhalb von nur fünf Minuten mit einem Doppelschlag zugunsten der Gäste von der Mühlwiese. Nach dem 1:2 legten die Hausener nach, benötigten aber nach einem Einwurf ein Eigentor des “Preußen“ Alexis Mintzas zum 1:3. Der komfortabele Zwei-Tore-Vorsprung für die Lila-Weißen sollte bis kurz vor dem Ende Bestand haben. In der inzwischen angebrochenen Schlussphase litt der Spielfluss merklich unter vielen hektischen Aktionen und kleineren Fouls. In der 88. Minute verkürzte Bramont Maique Coelho noch auf 2:3, zu mehr reichte es für die abstiegsbedrohten Preußen gegen den Tabellendritten nicht mehr.
“Das war vollkommen unnötig. Wir hauen uns die Dinger selbst rein, dämlicher kann man keine Tore fangen. Hausen war in einem Spiel auf Augenhöhe abgeklärter, wir dagegen nicht konsequent genug. Wir rütteln hier nicht am Trainer Ramzi Kallel, sondern die Jungs müssen in die Puschen kommen“, so der enttäuschte Abteilungsleiter der Hausherren Thomas Mahlau.
FVH-Trainer Martin Reyschmidt sagte: “Wir haben das Glück herausgefordert. Der Gegner war besser als der Tabellenstand“.
Tore: 1:0 Darius Johnson (18.), 1:1 Tolga Kocak (48.), 1:2 Mohamed El Baouti (53.), 1:3 Alexis Mintzas (70./Eigentor), 2:3 Bramont Maique Coelho (88.).
Quelle: Torgranate (Pedro Acebes)
Foto: Christian Klein
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