
Vor dem Bürgerentscheid zur Rennbahn am 21. Juni haben schon mehr als 20.000 Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen beantragt.
Das sind nach Angaben des Wahlamts bereits mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor der Europawahl im vergangenen Jahr. Damals allerdings wurden die Wahlbenachrichtigungen später versandt. Insgesamt sind rund 500 000 Frankfurter wahlberechtigt.
Seit dem 11. Mai kann direkt im zentralen Bürgeramt (Zeil 3) sowie in der Außenstelle Höchst (Dalbergstraße 14) gewählt werden. Bei einigen Wählern hat die Frage, über die abgestimmt wird, für Verwirrung gesorgt. Einem FNP-Leser zum Beispiel erscheint sie „unverständlich bzw. manipulativ“. Es handelt sich jedoch nicht um eine amtliche Formulierung; vielmehr ist das Wahlamt an den Text gebunden, der auch für die Unterschriftensammlung verwendet wurde, mit der der Bürgerentscheid erzwungen wurde. Die Frage lautet: „Sind Sie dafür, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.10.2014 über die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 916 – „DFB-Akademie – südlich Niederräder Landstraße“ – aufgehoben wird und somit die Galopprennbahn erhalten bleibt?“ Wer mit „Ja“ stimmt, ist für die Rennbahn; wer mit „Nein“ stimmt, unterstützt die DFB-Akademie.
Formale Fragen zur Wahl werden unter der Hotline (069) 212-40 400 beantwortet. Dort können sich auch Bürger melden, die am 21. Juni als Wahlvorstand in einem der 474 Wahlbezirke mithelfen möchten.
Quelle FNP (mu)


