Weiterhin abgeschlagen am Tabellenende steht Sporting mit nur vier Punkten nach der 17. Niederlage im 19. Spiel da. Immerhin konnten die Portugiesen im “Hügelstraßen-Derby“ eine Woche nach dem Nichtantritt in Fechenheim wieder eine Mannschaft stellen.
Die Preußen landeten im Platzderby einen glanzlosen Sieg und sprangen mit dem elften Saisonerfolg auf Rang zwei, der nach der Saison zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga Frankfurt West berechtigt.
Bei den “Gastgebern“ schnürte Trainer Sven Friedrich wegen Personalnot in diesem Derby selber die Schuhe. Dazu musste der ehemalige Gehörlosen-Nationalspieler gegen seinen ehemaligen Verein auch auf zahlreiche Akteure der Reservemannschaft zurückgreifen. Unter diesen Umständen zog sich sein Team ganz achtbar aus der Affäre und kam im Gegensatz zum 0:15-Debakel vor zwei Wochen bei Concordia Eschersheim nicht erneut unter die Räder. Die „Gäste“ taten nicht viel mehr als unbedingt nötig und gingen durch den Japaner Yuto Kamba mit einem abgefälschten Schuss mit 1:0 in Führung. Nachdem Ibrahim Abbouz im Strafraum von einem Portugiesen gelegt worden war gab es Elfmeter für die Preußen, den Hassan Taadou zum 2:0-Halbzeitstand verwandelte. Mit dem 3:0 direkt nach der Pause von Ali Shahewer war die Begegnung eigentlich schon entschieden und das Team von SV-Trainer Nawid Saighani schaltete nun endgültig in den Verwaltungsmodus um. Die nie aufgebenden Eckenheimer kamen noch durch Omid Sardavian zum Ehrentreffer zum 1:3-Endstand. Nach einer eigenen Ecke liefen die Preußen in einen Konter und einen langen Ball konnte Preußen-Torhüter Timm Höck nicht festhalten, sodass Sardavian den Abpraller nutzte. Pech hatte der Tabellenletzte noch mit zwei Pfostenschüssen. Auf Seiten der Preußen traf noch Taadou die Latte.
Fazit: “Wir haben heute trotz Personalsorgen super gefighted und jeder hat gut zusammengearbeitet. Es ist ein Erfolg, mit dieser Truppe so wenig Gegentore bekommen zu haben. Meine Mannschaft muss ich loben und der Gegner hat sehr fair gespielt. Die Preußen haben zu wenig für eine Spitzenmannschaft gemacht“, lautete das Fazit von Sportings Trainer Sven Friedrich. Der Fußball-Abteilungsleiter der Preußen Thomas Mahlau konstatierte: “Die erste Halbzeit haben wir standesgemäß geführt und Sporting hat uns das Leben schwer gemacht. Mit dem 3:0 wurden sie kalt erwischt und da war das Spiel entschieden. Wir haben im Moment einen dünnen Kader, befinden uns aber vor der Winterpause auf Schlagdistanz zur Spitze“.
Tore: 0:1 Yuto Kamba (25.), 0:2 Hassan Taadou (27./Foulelfmeter), 0:3 Ali Ahahewer (46.), 1:3 Omid Sardavian (73.)
Quelle: „main-treffer“ (ace)
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