Main-Treffer: Wie lautet dein Fazit der vergangenen Saison?
Thomas Mahlau: Viktoria Preußen hat eine tolle Runde gespielt. Nach dem Abstieg aus der Gruppenliga haben wir die Kurve bekommen und konnten bis zum Schluss den Aufstieg spannend gestalten.
Main-Treffer: Was erwartest du von der neuen Spielzeit?
Thomas Mahlau: Es wird sehr interessant werden, wie sich die Aufsteiger in der KOL bewähren. Makkabi hat, glaube ich, die halbe Liga aufgekauft. Rödelheim, Fechenheim und Hausen haben sich gezielt verstärkt, und bei Rot-Weiss II weiß man nie. Wir werden wieder versuchen oben mitzuspielen. Erfahrene Spieler haben uns verlassen oder haben ganz aufgehört, aber wir sind auch kein Söldnerverein. Bei uns werden Spieler ausgebildet, um sich zu entwickeln.
Main-Treffer: Was hat sich alles in deinem Verein geändert (Kader, Trainerstab, sportliche Leitung)?
Thomas Mahlau: Die Trainer, Betreuer und die sportliche Leitung sind geblieben, das hat sich gut eingespielt und daran wird auch weiterhin festgehalten. Der Kader hat fünf Abgänge zu verzeichnen, die mit fünf neuen Spielern ersetzt wurden. Geändert hat sich unser Prämiensystem, hier wurde die zweite Mannschaft auch mit eingebunden.
Main-Treffer: Warum denkst du, dass deine Mannschaft dieses Jahr besser abschneiden wird als im Vorjahr?
Thomas Mahlau: Ich denke nicht, dass wir besser sind als im Vorjahr, aber ich hoffe es einfach. In der letzten Saison mussten wir in den entscheidenden Spielen oft auf einige Leistungsträger verzichten. Wenn es uns gelingt, hier besser aufgestellt zu sein, werden wir ein gutes Wort mitreden, was den Aufstieg angeht.
Main-Treffer: Sollte die Zahl der Absteiger einer Liga vorher feststehen, um Planungssicherheit zu haben?
Thomas Mahlau: Grundsätzlich sollten vor jeder Saison die Anzahl der Auf- und Absteiger feststehen. In dem Jahr, in dem wir aus der Gruppenliga abgestiegen sind, gab es fünf Absteiger, das ist natürlich heftig und nur schwer zu vermeiden. Hier sollte eine Kontinuität eingespielt werden wie bei den Profis: zwei Absteiger und der Drittletzte spielt die Relegation, und bei Aufstieg steigt der Meister direkt auf und der Zweite spielt die Relegation.
Main-Treffer: Wer war für dich die Überraschung der Vorsaison?
Thomas Mahlau: Für mich war die Überraschung Germania Enkheim. Andreas Pelka hat dort sehr gute Arbeit geleistet. Er wurde ja sehr spät verpflichtet und konnte so nur sehr bedingt an der Kaderplanung drehen. Er hat eine Einheit zusammengeschweißt, die, glaube ich, seit November 2014 bis zum letzten Spieltag ungeschlagen war und es sich einfach verdiente, die Aufstiegsspiele zu spielen.
Main-Treffer: Welche Vereine siehst du als Favoriten für den Aufstieg?
Thomas Mahlau: Ich sehe Fechenheim, Rödelheim und Hausen ganz weit vorne. Die Reservemannschaften von Rot-Weiss und Oberrad bringen immer Qualität mit, und Makkabi muss beweisen, ob sie mit guten Spielern auch eine gute Runde spielen können. Uns sehe ich unter den ersten fünf, hier müssen wir auch mal die Big Points machen, die wir letzte Saison nicht gemacht haben.
Wir danken Thomas und wünschen dem SV Viktoria Preußen 07 eine erfolgreiche Saison.
Quelle: „main-treffer“



