{"id":3177,"date":"2015-06-18T13:30:09","date_gmt":"2015-06-18T11:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/?p=3177"},"modified":"2025-08-11T20:33:45","modified_gmt":"2025-08-11T18:33:45","slug":"wir-koennen-die-deutsche-fussballhauptstadt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/2015\/wir-koennen-die-deutsche-fussballhauptstadt-werden\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir k\u00f6nnen die deutsche Fu\u00dfballhauptstadt werden&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/022-Plakat-DFB-400x350.jpg\" alt=\"022 Plakat DFB 400x350\" width=\"400\" height=\"350\" class=\"alignnone size-full wp-image-3178\" \/><br \/>\nSportdezernent Markus Frank (CDU) r\u00e4umt mit einigen falschen Ger\u00fcchten, die von den Rennbahnfreunden in die Welt gesetzt wurden, auf. Es gehe um das Wohl der Stadt, die mehr vom Gewerbesteuer zahlenden DFB habe als vom keine Miete zahlenden, maroden Rennklub.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nGespannt sieht Sportdezernent Markus Frank (CDU) dem bevorstehenden B\u00fcrgerentscheid am Sonntag entgegen. Was w\u00fcrde denn passieren, wenn die F\u00fcrsprecher der Rennbahn eine Mehrheit bek\u00e4men? &#8222;Wir werden den B\u00fcrgerentscheid respektieren, wenn die Rennbahnfreunde das n\u00f6tige Quorum [25 Prozent der Wahlberechtigten] plus eine Stimme erreichen. Dann gibt es eben keine DFB-Akademie und keinen B\u00fcrgerpark.&#8220; Doch wenn sich daf\u00fcr keine Mehrheit f\u00e4nde, dann hat Frank auch Erwartungen an den Rennklub, der schon jetzt angek\u00fcndigt hat, in diesem Fall juristische Mittel einzulegen: &#8222;Wir erwarten, dass nach dem B\u00fcrgerentscheid die Auseinandersetzung beendet ist, so wie man das in einer Demokratie erwarten kann.&#8220;<\/p>\n<h3>Andere St\u00e4dte w\u00fcrden sich \u00fcber DFB freuen<\/h3>\n<p>Ohnehin habe die Auseinandersetzung mit plakatierten L\u00fcgen eine gewisse Schmerzgrenze l\u00e4ngst \u00fcberschritten: &#8222;Sepp Blatter steht hier nicht zur Wahl!&#8220; Frankfurt habe eine historische Chance und l\u00e4ngst st\u00fcnden andere St\u00e4dte h\u00e4nderingend da, weil sie hoffen, selbst die DFB-Akademie f\u00fcr sich gewinnen zu k\u00f6nnen. &#8222;Der Deutsche Fu\u00dfball Bund will alles unter einem Dach vereinen, daf\u00fcr werden 15 Hektar gebraucht&#8220;, sagt Frank. Sollte das in Frankfurt nicht realisiert werden k\u00f6nnen, so w\u00e4re es sogar denkbar, dass auch die DFB-Zentrale von der Otto-Fleck-Schneise wegzieht. Der DFB, den viele verteufeln, der aber seit 2006 insgesamt 33 Millionen Euro Gewerbesteuer gezahlt hat und 300 Angestellte besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<h3>Nicht nur Jogis Elf trainiert in Frankfurt<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend die deutschen Fu\u00dfball-Damen derzeit in Kanada den Weltmeistertitel erringen k\u00f6nnten, die deutsche Nationalmannschaft ihn schon l\u00e4ngst sicher hat und alle den deutschen Fu\u00dfballern zujubeln, k\u00f6nnte in Frankfurt eine historische Chance verspielt werden. &#8222;Wir k\u00f6nnten Hauptstadt des deutschen Fu\u00dfballs sein! Ja, diese Vision gef\u00e4llt mir,&#8220; sagt Stadtrat Frank. &#8222;Die Vorstellung, dass ein paar Stadtteile weiter der deutsche Weltmeister trainiert, gef\u00e4llt mir&#8220;. Aber es sei ja nicht nur Jogi L\u00f6w und die Nationalmannschaft, auch der Fu\u00dfballnachwuchs werde auf dem jetzigen Rennbahngel\u00e4nde ausgebildet, ebenso wie Schiedsrichter. &#8222;Rund 24 Mannschaften werden dort trainieren und man kann ihnen von einem Caf\u00e9 aus zuschauen. Das bedeutet auch eine Aufwertung f\u00fcr Niederrad.&#8220;<\/p>\n<h3>Zukunft kann man nicht mit Emotionen gestalten<\/h3>\n<p>&#8222;Ja, mit dem Ende der Galopprennbahn beenden wir eine Tradition, daf\u00fcr beginnen wir etwas Neues.&#8220; Frank verstehe, dass die Rennbahn die Emotionen hochkochen lasse. Eine Dame sagte, dort habe sie ihren Mann kennengelernt. &#8222;Das r\u00fchrt mich, aber sollen wir deshalb das Wohl der Stadt und die Zukunft Frankfurts aus den Augen verlieren? Die Zukunft der Stadt kann man nicht mit Emotionen gestalten. Wir m\u00fcssen uns fragen, wie soll Frankfurt in 20 Jahren aussehen?&#8220;<\/p>\n<p>Er habe vier Jahre lang mit dem DFB verhandelt, und in der Stadtverordnetenversammlung eine Mehrheit von 80 Prozent f\u00fcr die DFB-Akademie und den Standort gehabt. &#8222;Selbst die Opposition war daf\u00fcr, das ist eine Seltenheit, dass Entscheidungen so einheitlich gef\u00e4llt werden.&#8220;<\/p>\n<h3>600 Jockeys gegen 8 Millionen Fu\u00dfballer<\/h3>\n<p>Der DFB leiste ein H\u00f6chstma\u00df an Integrationsarbeit. Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Verein bringe auch jungen Menschen aus allen sozialen Schichten spielerisch bei, sich in ein Team zu integrieren, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten und bei einem Misserfolg dennoch nicht den Mut zu verlieren. Es gebe in Deutschland ungef\u00e4hr 600 Jockeys aber 8 Millionen Mitglieder des DFB, zu dem jedes Mitglied eines Fu\u00dfballvereines geh\u00f6rt. Jedes Kind k\u00f6nne f\u00fcr wenige Euro in einen Fu\u00dfballverein aufgenommen werden, die Schwelle am Galopprennsport teilzunehmen sei um ein vielfaches h\u00f6her. &#8222;Galopprennen ist kein Breitensport, von ihm profitiert die Gesellschaft weit weniger als die Wettgesellschaften.&#8220; Politisch gebe es kein Interesse, Wettfreunde zu unterst\u00fctzen, im Gegenteil, man sei eher bestrebt weniger Wettb\u00fcros in den Stadtteilen zu haben.<\/p>\n<h3>Rennsport ist in FFM nicht rentabel<\/h3>\n<p>Die Frankfurter Rennbahn sei 2008 insolvent gewesen, 2009 insolvent gewesen und habe seit 2010 keine Miete gezahlt. &#8222;Und jetzt hetzen sie gegen den DFB, der j\u00e4hrlich das 14-fache von dem entrichtet, was sie selbst nicht in der Lage waren aufzubringen. Das ist doch v\u00f6llig irre!&#8220;<\/p>\n<p>Man k\u00f6nne nicht in vier Jahren, wenn der Rennbetrieb nicht mehr zu halten sei, zum DFB kommen und anklopfen. &#8222;Fakt ist, es gibt keine politische Mehrheit mehr weiterhin Steuergelder in den Rennbetrieb zu stecken. Damit gibt es auch keine Zukunft mehr f\u00fcr den Rennbetrieb.&#8220;<\/p>\n<h3>Warum die Stadt nicht plakatiert<\/h3>\n<p>Frank erkl\u00e4rt auch, warum man als Stadt nicht gegen die Plakatkampagne des Rennklubs angeklebt habe: &#8222;Wir wollen einen seri\u00f6sen Austausch der Argumente. Jetzt mit Plakaten dagegen zu arbeiten, das ist nicht der Stil der Stadt. Klar k\u00f6nnte man daf\u00fcr Steuergelder ausgeben. Aber den Betrag f\u00fcr die Sanierung von zwei Sportpl\u00e4tzen in stimmungsmachende Plakate zu investieren, das ist doch v\u00f6llig absurd.&#8220; Stattdessen informiere man lieber sachlich auf einer Homepage und habe auch in einer B\u00fcrgermesse versucht, das DFB-Projekt nahezubringen. &#8222;Es ist nicht der Fu\u00dfball, der das Ende der Rennbahn besiegelt, es ist der Rennsport selbst!&#8220;  Web: <a href=\"http:\/\/perspektive-niederrad.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/perspektive-niederrad.de\/<\/a><\/p>\n<p>Quelle: Journal Frankfurt (Nicole Brevoord)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sportdezernent Markus Frank (CDU) r\u00e4umt mit einigen falschen Ger\u00fcchten, die von den Rennbahnfreunden in die Welt gesetzt wurden, auf. 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