{"id":3106,"date":"2015-06-09T15:53:47","date_gmt":"2015-06-09T13:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/?p=3106"},"modified":"2025-08-11T20:30:21","modified_gmt":"2025-08-11T18:30:21","slug":"stets-am-ball-fuer-das-ehrenamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/2015\/stets-am-ball-fuer-das-ehrenamt\/","title":{"rendered":"Stets am Ball f\u00fcr das Ehrenamt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/107d-Kehl-Roemer-400x400.jpg\" alt=\"107d Kehl Roemer 400x400\" width=\"400\" height=\"400\" class=\"alignnone size-full wp-image-3109\" srcset=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/107d-Kehl-Roemer-400x400.jpg 400w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/107d-Kehl-Roemer-400x400-120x120.jpg 120w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/107d-Kehl-Roemer-400x400-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><br \/>\nAm 09.06.15 wurden im Limpurgsaal des R\u00f6mers ehrenamtlich engagierte Frankfurter mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Unter ihnen auch der langj\u00e4hrige Pr\u00e4sident des Sportvereins Viktoria Preu\u00dfen, Klaus Peter Kehl (61). Seit \u00fcber 50 Jahren ist er im Verein, 25 Jahre war er im Vorstand.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>R\u00fcckblick<\/strong><\/p>\n<p>Die zwei Jahre in der A-Jugend wird Klaus-Peter Kehl (61) nie vergessen. &#8222;Wir spielten in der h\u00f6chsten Klasse, waren mit den Offenbacher Kickers oder dem FSV Frankfurt in einer Liga. Wir spielten im Waldstadion und auf dem Bieberer Berg \u2013 ein tolles Erlebnis.\u201c Damals kickten bei seinem Verein, dem SV Viktoria Preu\u00dfen, fast nur Eckenheimer Jungs. Viele spielten bei den Senioren weiter, Kehl aber legte eine Pause ein: Die Ausbildung war ihm wichtiger. Doch er kam zur\u00fcck, spielte mal in der zweiten, mal in der ersten Mannschaft und wurde 1998 zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt, dass er bis November 2014 inne hatte.<br \/>\n1961 trat Kehl dem Verein bei. Immer samstags ging er mit seinen Freunden zum Spiel. &#8222;In der B-Jugend begann es um 9 Uhr, in der A-Jugend um 11 Uhr.\u201c Fahrten zu Ausw\u00e4rtsspielen waren kleine Weltreisen. &#8222;Einen Vereinsbus gab es nicht, die V\u00e4ter fuhren. Das war immer eine VW-K\u00e4fer-Ausfahrt.\u201c Kehls bekanntester Mannschaftskamerad war Rolf Heller, von 1996 bis 2000 Pr\u00e4sident von Eintracht Frankfurt.<\/p>\n<p><strong>Integration<\/strong><\/p>\n<p>Spielten damals vor allem Eckenheimer bei Viktoria Preu\u00dfen, sei das l\u00e4ngst anders, sagt Kehl. Zudem ist der Migrantenanteil stark gestiegen. &#8222;Wir haben mittlerweile \u00fcber 60 Prozent Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Neben Zuhause, Kita und Schule ist der Sportverein die vierte S\u00e4ule, bei der die Kinder ihre Ausbildung genie\u00dfen.\u201c Beim Mannschaftssport lerne man Disziplin, au\u00dferdem Respekt und Akzeptanz der Mit- und Gegenspieler. &#8222;Das ist echte Integrationsarbeit.\u201c<\/p>\n<p>Er selbst habe als Kind perfekte Bedingungen zum Fu\u00dfballspielen gehabt, sagt Kehl. &#8222;Die ganze Infrastruktur stellte der Verein. Es gab Trikots, B\u00e4lle, Umkleidekabinen, einen Platz, einen Trainer und einen festen Trainings- und Spielplan.\u201c Dankbar f\u00fcr diese Bedingungen, habe er irgendwann gedacht: Du musst dem Verein etwas zur\u00fcckgeben.\u201c Also lie\u00df er sich in den Vorstand w\u00e4hlen. &#8222;Zun\u00e4chst war ich Vizepr\u00e4sident, 1998 wurde ich zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>Einer der H\u00f6hepunkte seiner Amtszeit sei 2007 die 100-Jahr-Feier des Vereins gewesen. &#8222;Als kleiner Verein hielten wir unsere akademische Feier im Kaisersaal ab. F\u00fcr einen Frankfurter Bub ist das eine tolle Sache\u201c, sagt Kehl. Im gleichen Jahr bekamen die Fu\u00dfballer ihren Kunstrasenplatz, als einer der ersten Vereine Frankfurts.<\/p>\n<p>Mit 18 Jugend- und drei Seniorenmannschaften sei es nicht einfach, Training und Spiele auf zwei Pl\u00e4tzen zu koordinieren, sagt Kehl. Deshalb strebe Viktoria Preu\u00dfen seit Jahren nach einem dritten Platz. &#8222;Es hat aber nie geklappt.\u201c Eine Idee w\u00e4re: Neben dem Kunstrasenplatz eine schmale, lange Halle mit mehreren Kleinfeldpl\u00e4tzen bauen. Aufgaben, die nun Kehls Nachfolger Uwe Hen\u00df weiter vorantreiben muss.<\/p>\n<p>Verein hei\u00dft Gemeinschaft. Dies bedeutet, Kameradschaft, Teamgeist, Wir-Gef\u00fchl, aber auch Einordnung, R\u00fccksichtnahme und Fairness. Im Verein erleben und erlernen Kinder und Jugendliche wesentliche Tugenden des menschlichen Zusammenlebens in einer demokratischen Gesellschaft. Der Verein ist somit nicht nur Plattform f\u00fcr sportliche Bet\u00e4tigung, er ist zugleich Trainingsplatz f\u00fcr soziales Verhalten.<\/p>\n<p>Dies sind Kriterien f\u00fcr die sich Klaus Peter Kehl immer eingesetzt hat und weiterhin einsetzen wird.<\/p>\n<p>von: \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 09.06.15 wurden im Limpurgsaal des R\u00f6mers ehrenamtlich engagierte Frankfurter mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Unter ihnen auch der langj\u00e4hrige Pr\u00e4sident des Sportvereins Viktoria Preu\u00dfen, Klaus Peter Kehl (61). 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