{"id":20047,"date":"2021-01-23T16:52:30","date_gmt":"2021-01-23T14:52:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/?p=20047"},"modified":"2021-01-23T16:52:30","modified_gmt":"2021-01-23T14:52:30","slug":"kein-freund-von-unentschieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/2021\/kein-freund-von-unentschieden\/","title":{"rendered":"Kein Freund von Unentschieden"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-20053 alignnone\" src=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/012-Artur-Rissling-23.02.21-239x300.jpg\" alt=\"\" width=\"271\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/012-Artur-Rissling-23.02.21-239x300.jpg 239w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/012-Artur-Rissling-23.02.21-372x468.jpg 372w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/012-Artur-Rissling-23.02.21.jpg 468w\" sizes=\"auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Unter Trainer Artur Rissling haben sich die \u201cPreu\u00dfen&#8220; in der Kreisoberliga stetig gesteigert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Artur Rissling legt gro\u00dfen Wert auf Vereinstreue. Der Trainer des Fu\u00dfball-Kreisoberligisten Viktoria Preu\u00dfen spielte in seiner aktiven Karriere nur f\u00fcr drei Vereine. Im Kreis Frankfurt machte sich der fr\u00fchere St\u00fcrmer als Torj\u00e4ger der \u201cPreu\u00dfen&#8220; und des FC Kalbach einen Namen. Einer der H\u00f6hepunkte seiner St\u00fcrmerlauf- bahn war der Aufstieg mit Kalbach 2007 in die Landesliga S\u00fcd.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wechselte der 1988 als Sp\u00e4taussiedler aus Estland nach Frankfurt gekommene heute 46-j\u00e4hrige noch in den Hochtaunuskreis, wo er \u00fcber zehn Jahre lang den FC Oberstedten trainierte. Als Spielertrainer war er anfangs auch im Oberurseler Stadtteil f\u00fcr das Tore schie\u00dfen zust\u00e4ndig. 2016 f\u00fchrte Rissling den Club dann nach einer kontinuierlichen Aufbauarbeit als Coach von der Kreisoberliga Hochtaunus in die Gruppenliga Frankfurt West und danach noch zweimal zum Klassenerhalt, ehe er im Herbst 2018 etwas \u00fcberraschend entlassen wurde. \u201cIch wollte als Spieler kein Wandervogel sein und m\u00f6chte das auch als Trainer nicht werden&#8220;, betont Rissling. Und so soll seine im Dezember 2018 begonnene zweite Trainert\u00e4tigkeit bei den Eckenheimern von langfristiger Dauer sein. Als der Coach in jenen Tagen vor der Winterpause vom Traditionsverein als Nachfolger des kurz zuvor entlassenen Ramzi Kallel installiert wurde, fand er eine chaotische Lage an der H\u00fcgelstra\u00dfe vor.<\/p>\n<p>Teile des Teams hatten sich mit dem geschassten \u00dcbungsleiter solidarisiert und einen Spielerstreik initiiert, weshalb der Club zu einem Punktspiel nicht antreten konnte. \u201cDa habe ich mir kurz \u00fcberlegt, warum ich mir das \u00fcberhaupt antue&#8220;, erinnert sich Rissling. Gemeinsam mit dem seit vielen Jahren als Fu\u00dfball-Abteilungsleiter t\u00e4tigen Thomas Mahlau wurden Ma\u00dfnahmen eingeleitet, um wieder Stabilit\u00e4t in das Umfeld des Teams zu bringen.<\/p>\n<p>Der Kader wurde in der Winterpause mit Neuzug\u00e4ngen ver\u00e4ndert, \u201cdie menschlich passten.&#8220; Mit Torh\u00fcter Michael Schmidt und St\u00fcrmer Daniel Wolf folgten Rissling zwei Akteure, mit denen er in Oberstedten zusammengearbeitet hatte. Kontinuierlich konnte sich sein Team seither steigern, die Entwicklung liest sich positiv: Die Spielzeit 2018\/19 wurde solide auf Rang zehn beendet, die wegen der Corona-Pandemie abgebrochene Saison 2019\/20 f\u00fchrte die \u201cPreu\u00dfen&#8220; in der Abschlusstabelle auf Platz sieben, und in der laufenden Spielzeit steht Rang f\u00fcnf zu Buche.<\/p>\n<p>Sieben Siegen stehen vier Niederlagen gegen\u00fcber. Dass es noch kein Remis zu verzeichnen gab, ist nicht nur Zufall: \u201cMit Unentschieden gebe ich mich nicht zufrieden. In der 80. Minute gehen wir beim Stande von 1:1 voll auf Attacke: Entweder es klappt, oder es geht in die Hose&#8220;, unterstreicht der Coach. So habe man viele Partien nach ei- nem fr\u00fchzeitigen R\u00fcckstand noch gedreht und selten Spiele mit Gl\u00fcck gewonnen.<\/p>\n<h2>Es h\u00e4tten 3, 4 Punkte mehr sein k\u00f6nnen<\/h2>\n<p>\u201cEigentlich haben wir drei bis vier Punkte zu wenig ge- holt&#8220;, findet Rissling. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte sein Team an der Tabellenspitze stehen, wenn man die Heimspiele ge- gen den FV Hausen (1:3) und den TuS Makkabi (2:3) nicht in den Sand gesetzt h\u00e4tte. Aber auch so liegen die Preu\u00dfen nur vier Punkte hinter Tabellenf\u00fchrer Spvgg. Griesheim, gegen den man im letzten Spiel vor der Unterbrechung aber klar mit 0:4 unterlag. Der Aufstieg und damit die R\u00fcckkehr in die Gruppenliga, aus der der Verein 2014 absteigen musste, ist jedoch nicht das erkl\u00e4rte Ziel. \u201cWir wollen unter den Top f\u00fcnf bleiben, wir stellen uns aber auch der Situation, wenn es nach Wiederbeginn quasi nur noch \u201cEndspiele&#8216; geben sollte.&#8220; Rissling glaubt, dass \u201cGriesheim, Kalbach und Tempo die Sache unter sich ausmachen&#8220;. Mit einem Auge schielt der Coach aufgrund des geringen Punkteabstandes dann doch nach oben, vor allem wenn tats\u00e4chlich nur noch eine einfache Runde gespielt werden sollte. Denn in den dann restlichen sieben Partien stehen unter anderem l\u00f6sbare Aufgaben ge- gen die Abstiegskandidaten FC Maroc, SC Weiss-Blau und TSG Nieder-Erlenbach auf dem Programm.<\/p>\n<p>Letztmals waren die \u201cPreu\u00dfen&#8220; von 2011 bis 2014 in der Gruppenliga vertreten, von einem Wiederaufstieg war man seitdem weit entfernt und verk\u00f6rperte jahrelang Kreisoberliga-Mittelma\u00df. Unter Risslings Regie will sich der Club St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck der n\u00e4chsth\u00f6heren Spielklasse n\u00e4hern: \u201cIn naher Zukunft wollen wir zumindest um den Aufstieg mitspielen. Es ist aber sehr schwer, mit norma- len Mitteln aus der Kreisoberliga Frankfurt aufzusteigen.&#8220;<\/p>\n<h2>\u201cEs ist wieder Leben im Verein&#8220;<\/h2>\n<p>Spieler aus der eigenen A-Jugend einbauen und mittel- fristig wieder eine Zweite Mannschaft melden, hat sich Rissling noch auf die Agenda geschrieben. Auch wenn Mahlau, der zu Gruppenliga-Zeiten auch Trainer war, das f\u00fcr die kommende Saison ausschlie\u00dft: \u201cNach unserem R\u00fcckzug aus Personalmangel aus der A-Liga m\u00fcssten wir in der C-Liga neu starten und es ist von daher schwer, Spieler daf\u00fcr zu akquirieren.&#8220;<\/p>\n<p>20 Spieler umfasst Risslings Kader, wenn alle da sind. Mit Mohamed Mamay vom Gruppenligisten Spvgg. Fechen- heim konnte jetzt eine weitere Alternative verpflichtet werden. Und wenn Not am Mann ist, kann sich der Coach auf den zuverl\u00e4ssigen ehemaligen Geh\u00f6rlosen- Nationalspieler Sven Friedrich verlassen, den er dann auch mal einwechselt. Und weil sich nicht immer alles um Goalgetter Daniel Wolf (zw\u00f6lf Treffer) drehen soll, fordert Rissling eine Leistungssteigerung von den restlichen Offensivkr\u00e4ften: \u201c\u00dcnal \u00d6zdemir, Giuliano Amante und Oskar Copik m\u00fcssen torgef\u00e4hrlicher werden. Sie m\u00fcssen den n\u00e4chsten Schritt machen. Ab und zu mal ein Highlight setzen ist mir zu wenig.&#8220;<\/p>\n<p>Auf eines ist aber auch in Zukunft bei den &#8222;Preu\u00dfen&#8220; Ver- lass: die Geselligkeit. Nach dem Spiel noch zusammen zu sitzen ist bei den Eckenheimern Standard.<strong> \u201cEs ist wieder Leben im Verein&#8220;<\/strong>, so Rissling.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>von: Pedro Acebes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Trainer Artur Rissling haben sich die \u201cPreu\u00dfen&#8220; in der Kreisoberliga stetig gesteigert.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-20047","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-mannschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20047"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20047\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20061,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20047\/revisions\/20061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}