{"id":18997,"date":"2020-05-30T13:50:10","date_gmt":"2020-05-30T11:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/?p=18997"},"modified":"2025-08-11T20:33:16","modified_gmt":"2025-08-11T18:33:16","slug":"der-dfb-arbeitet-an-einem-konzept-fuer-uneingeschraenktes-training-bei-den-amateurclubs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/2020\/der-dfb-arbeitet-an-einem-konzept-fuer-uneingeschraenktes-training-bei-den-amateurclubs\/","title":{"rendered":"Der DFB arbeitet an einem Konzept f\u00fcr uneingeschr\u00e4nktes Training bei den Amateurclubs"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-18750\" src=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/144-Wichtige-Info-468x183-300x117.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/144-Wichtige-Info-468x183-300x117.jpg 300w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/144-Wichtige-Info-468x183.jpg 468w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/>Der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) arbeitet im Sinne der Basis an einem Konzept, damit seine Amateurclubsdas Training weitgehend uneingeschr\u00e4nkt wieder aufnehmen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Momentan sind die fast 150 000 Mannschaften in knapp 25 000 Vereinen gehalten, sich an strenge Hygieneregeln zu halten, die der DFB den Clubs schriftlich mitgeteilt hat. So d\u00fcrfen die Spieler sich in den Trainingseinheiten nicht n\u00e4her als 1,50 Meter kommen. Diese Vorgaben gelten ausdr\u00fccklich nicht f\u00fcr Teams der Ersten und Zweiten Bundesliga, der Dritten Liga sowie der Frauen- Bundesliga, sehr wohl aber f\u00fcr alle Amateurvereine.<\/p>\n<p>Die strengen Anweisungen schrecken die meisten Trainer noch davon ab, den \u00dcbungsbetrieb aufzunehmen, weil sie der Meinung sind, ein Training unter Einhaltung des Mindestabstandes mache so keinen Sinn. Zudem wollen sie nicht die Haf- tung daf\u00fcr \u00fcbernehmen, dass sich gerade beim Mindestabstand von weniger disziplinierten Kindern und Jugendlichen Spieler anstecken.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich haben einige Amateurvereine aber dennoch ihren Trainingsbetrieb bereits wieder aufgenommen. Wer sich auf den Pl\u00e4tzen umsieht, kann unschwer er- kennen, dass die 1,50-Meter-Ma\u00dfgabe da- bei oftmals nicht eingehalten wird. So hat die Realit\u00e4t bereits Fakten geschaffen, an denen sich der Verband orientieren will. Ein wichtiges Argument sind aus DFB-Sicht auch die aktuell geringen Fallzahlen der an Covid-19 Erkrankten sowie die geringe Ausbreitung. Zumal im Dachverband von mehr als sieben Millionen Mitgliedern die Furcht w\u00e4chst, dass die Corona-Krise nachhaltig negative Auswirkungen auf die Begeisterung f\u00fcr die Aus\u00fcbung des aktiven Spielbetriebs hierzulande haben k\u00f6nnte. \u201cWir m\u00fcssen uns Sorgen machen um den unermesslichen Schatz: unseren Fu\u00dfball&#8220;, sagte Vize-Pr\u00e4sident Rainer Koch voller Pathos Anfang der Woche beim Au\u00dferordentlichen DFB-Bundestag.<\/p>\n<h2>Immer weniger Teams<\/h2>\n<p>\u201cWir sorgen uns, ob Kinder zur\u00fcck in unsere Kontaktsportart finden&#8220;, erg\u00e4nzte der einflussreiche Koch und fragte bei der Videokonferenz in die virtuelle Runde: \u201cWie viele Mitglieder treten aus?&#8220; Die non- verbale Antwort: Je l\u00e4nger die Pause, desto gr\u00f6\u00dfer der Aderlass. Ohnehin nimmt die Zahl der aktiven Teams im DFB seit geraumer Zeit ab. Der DFB hofft nun, dass sich Bundesregierung und L\u00e4nder am Schweizer Beispiel orientieren. Dort hat der Bundesrat in dieser Woche entschieden, dass zwar \u201cWettk\u00e4mpfe in Sportarten mit st\u00e4ndigem, engem K\u00f6rperkontakt, wie Schwingen, Judo, Boxen oder Paartanz voraus- sichtlich bis zum 6. Juli 2020 untersagt&#8220; bleiben, jedoch \u201cder Trainingsbetrieb f\u00fcr alle Sportarten ab dem 6. Juni ohne Einschr\u00e4nkung der Gruppengr\u00f6\u00dfe wieder erlaubt&#8220; wird. \u201cDies&#8220;, so die Schweizer, &#8222;gilt auch f\u00fcr Sportaktivit\u00e4ten, in denen es zu engem K\u00f6rperkontakt kommt&#8220;. Also auch Fu\u00dfball, sogar vor bis zu 300 Zuschauern, sofern dabei \u201cPr\u00e4senzlisten gef\u00fchrt werden&#8220;.<\/p>\n<p>Auch vor diesem Hintergrund will der DFB sein Ziel nun in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der hiesigen Politik erreichen, die einen \u00fcblichen Betrieb aufgrund der Abstandsregeln noch verbietet. Der DFB glaubt weitere gute Argumente auf seiner Seite: So h\u00e4tten Erhebungen der wiederaufgenommenen Bundesligaspiele und einer Studie aus den Niederlanden ergeben, dass die tats\u00e4chlich seltenen engen Kontakte auf dem Spielfeld die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung als gering erachten lassen, zumal sie an der frischen Luft unter freiem Himmel stattfinden. Im Trainingsbetrieb k\u00f6nnten zudem klassi- sche Gruppenansammlungen wie bei Eckb\u00e4llen, Mauerbildung bei Freist\u00f6\u00dfen oder Debatten mit dem Schiedsrichter ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p>Einem Mannschaftstraining steht nach diesen Erkenntnissen laut Interpretation des DFB im Grunde also wenig entgegen. Im n\u00e4chsten Schritt soll dann auch der Spielbetrieb diskutiert werden. Dies ist aus DFB-Sicht deshalb besonders wichtig, weil in den Landesverb\u00e4nden die Pokalsieger und somit Teilnehmer am lukrativen DFB- Pokal der kommenden Saison noch nicht ermittelt worden sind. Der DFB will unbedingt vermeiden, dass \u00fcber die Landespokalsieger am Gr\u00fcnen Tisch, m\u00f6glicherweise per Los, entschieden wird. Denn das k\u00f6nnte juristischen \u00c4rger nach sich ziehen.<\/p>\n<p>Quelle: Jan Christian M\u00fcller (FNP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) arbeitet im Sinne der Basis an einem Konzept, damit seine Amateurclubsdas Training weitgehend uneingeschr\u00e4nkt wieder aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18997"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19006,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18997\/revisions\/19006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}