{"id":18343,"date":"2019-11-28T14:22:55","date_gmt":"2019-11-28T12:22:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/?p=18343"},"modified":"2019-11-28T14:22:55","modified_gmt":"2019-11-28T12:22:55","slug":"mehr-besinnlichkeit-im-advent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/2019\/mehr-besinnlichkeit-im-advent\/","title":{"rendered":"Mehr Besinnlichkeit im Advent"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-18351\" src=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/006-Mehr-Besinnlichkeit-Advent-468x205-300x131.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/006-Mehr-Besinnlichkeit-Advent-468x205-300x131.jpg 300w, https:\/\/www.viktoria-preussen.de\/wirsehenuns\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/006-Mehr-Besinnlichkeit-Advent-468x205.jpg 468w\" sizes=\"auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px\" \/>In gro\u00dfen Schritten geht es auf Weihnachten zu. Pl\u00e4tzchen, Lebkuchen und Weihnachtsschmuck liegen schon lange in den L\u00e4den&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><!--more-->\u00fcberall h\u00e4ngen Lichterketten, sind Weihnachtsm\u00e4rkte aufgebaut und Weihnachtsgeschenke werden ver- und gekauft. Das Einzige, was im Moment nicht so ganz weihnachtlich scheint, ist das milde Wetter. Doch bei n\u00e4herem Hinsehen f\u00e4llt noch mehr auf: <strong>Ist Weihnachten \u00fcberhaupt noch das, was es sein sollte?<\/strong><\/p>\n<p>Die Adventszeit scheint oft gar nicht so besinnlich, wie sie in Filmen gezeigt wird. Und auch der Grund f\u00fcr all das tritt sehr weit in den Hintergrund. Denn wer denkt denn noch daran, dass es eigentlich um die Menschwerdung Gottes geht?<\/p>\n<p>Ich erlebe die Adventszeit nicht anders als alle anderen Wochen vor- und nachher \u2013 naja, vielleicht ein bisschen stressiger, schlie\u00dflich m\u00f6chte auch ich p\u00fcnktlich zu Heiligabend ein Geschenk haben.<\/p>\n<p>Und auch im Beruf wird es statt Besinnung immer stressiger: \u00dcberstunden auf Weihnachtsm\u00e4rkten, Menschenmassen im Einzelhandel, Weihnachtsfeiern in Restaurants und zu Hause.<\/p>\n<p>Wann kann man da noch zur Ruhe kommen? Am Wochenende? Eher nicht. Sch\u00fcler, Studierende und Auszubildende m\u00fcssen f\u00fcr Pr\u00fcfungen lernen, Hausarbeiten schreiben, B\u00fccher lesen, dann ist da vielleicht noch der n\u00f6tige Nebenjob und Hobbys, Freunde und Familie hat man da ja auch noch. Viel anders sieht es auch in der Arbeitswelt nicht aus. Und ja, es gibt mittlerweile auch eine nicht kleine Zahl an Berufen, die sonntags zur Arbeit rufen. An manchen Tagen vergisst man dar\u00fcber sogar, die Kerze am Adventskranz anzuz\u00fcnden. Hier werden nun bestimmt Stimmen laut, die meinen, man m\u00fcsse sich die Zeit eben nehmen. Das aber sind meist die Menschen, die am meisten von einem erwarten. \u201cLernt bitte in den Ferien nichts, entspannt euch und nehmt euch Zeit f\u00fcr sch\u00f6ne Dinge.\u201c Und im Hintergrund steht: \u201cAber wehe, ihr wisst dieses und jenes nach den Ferien nicht mehr.\u201c Ich glaube, solche und \u00e4hnliche Spr\u00fcche hat jeder schon einmal zu h\u00f6ren bekommen. In solchen Situationen braucht man meist auch erst gar nicht widersprechen. Ich frage mich oft, ob diesen Menschen bewusst ist, dass diese Aussagen nicht die Realit\u00e4t widerspiegeln.<\/p>\n<h2>Tipps zur Weihnachtszeit<\/h2>\n<p>Aber was tut man denn nun? D\u00fcrfen wir die eigentlich sch\u00f6ne Adventszeit zu so etwas \u201everkommen\u201c lassen? M\u00fcssen wir bei all dem Stress mitmachen oder sind wir sogar gezwungen? Eine Patentl\u00f6sung kann ich nat\u00fcrlich auch nicht geben. Und ich glaube auch, dass es einige Situationen im Leben gibt, die die besinnliche Atmosph\u00e4re nicht zulassen. Aber vielleicht hilft das ein oder andere auch euch, wenigstens einen Moment in der Advents- bzw. Weihnachtszeit inne zu halten und den wahren Sinn von Weihnachten zu sp\u00fcren:<\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> Der erste Tipp braucht zwar etwas \u00dcberwindung, lohnt sich aber bestimmt. Zurzeit sind \u00fcberall sch\u00f6ne kleinere Weihnachtsm\u00e4rkte aufgebaut. Hier ist zwar auch viel los, aber doch noch nicht ganz so viel Kommerz, wie auf den gro\u00dfen M\u00e4rkten. Vielleicht hast du es vor lauter Stress noch gar nicht geschafft, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen, und alle anderen erz\u00e4hlen dir nur, wie toll es doch gestern Nachmittag wieder war. Entscheide dich deshalb an einem Abend ganz spontan, selbst wenn du eigentlich nur noch auf dem Sofa sitzen m\u00f6chtest, aufzustehen, und zum n\u00e4chstgelegenen Weihnachtsmarkt zu gehen. Wenn du gerade jemanden in deiner N\u00e4he hast, nimm einfach Freund\/Freundin, Eltern, Gro\u00dfeltern, Geschwister oder wen auch immer mit und trinke einen Gl\u00fchwein oder einen Punsch. Das Ganze muss nicht lange dauern. Einfach nur f\u00fcr einen Gl\u00fchwein. Das dauert je nach Weg vielleicht eine halbe bis eine Stunde. Und welcher Film w\u00fcrde da weniger Zeit in Anspruch nehmen? Der Hinweg und die Besch\u00e4ftigung, ohne gerade etwas Sinnvolleres machen zu k\u00f6nnen oder zu m\u00fcssen, entstresst ungemein und hilft beim Entspannen.<\/p>\n<p><strong>2.<\/strong> Der zweite Tipp ist schon einfacher auszuprobieren: Musik h\u00f6ren! Aber nicht einfach irgendwelche, sondern fr\u00f6hliche Weihnachtsmusik und mag sie auch noch so kitschig sein. Das geht auch mal nebenbei in drei Minuten und zaubert einem unterbewusst ein L\u00e4cheln ins Gesicht. Du glaubst, das ist v\u00f6lliger Bl\u00f6dsinn und diese ganzen Weihnachtslieder im Radio nerven dich nur? Dann versuche es einmal mit einem Kinderweihnachtslied. Schon ein paar Minuten k\u00f6nnen helfen gleich bessere Laune zu haben.<\/p>\n<p><strong>3.<\/strong> Nicht mal dazu findest du Zeit? Dann folgt hier Tipp drei. Klingt erst mal unweihnachtlich, f\u00fchrt aber zum Ziel: Arbeit abgeben bzw. abnehmen lassen. Allzu oft glaubt man, alles selbst machen zu m\u00fcssen. Wenn du absolut zu gar nichts mehr kommst, schaue auf deinen Plan, denn meistens muss man nicht alles selbst erledigen. Steht da vielleicht ein Referat an, f\u00fcr das du wieder einmal den gr\u00f6\u00dften Part vorzubereiten hast? Oder man wechselt sich mit dem Essenmachen ab, sodass jeder einmal eine Tag mehr Zeit f\u00fcr sich hat. Meistens kann man sich die Arbeit ganz gut zwischen Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen aufteilen. Vielleicht hast du selbst auch gar nicht das Problem, kennst aber jemanden, der \u00fcberhaupt keine Zeit mehr f\u00fcr dich oder etwas anderes hat? Dann nutze die Adventszeit, auf ihn zuzugehen und frage, ob du etwas erledigen kannst. Und wenn es nur mal der Abwasch ist. Und in der nun geschaffenen freien Zeit ist jetzt Platz f\u00fcr jegliche Aktivit\u00e4t, welche dir gerade gef\u00e4llt: Wohnung schm\u00fccken, ausruhen, lesen, Hobbys, Freunde und vieles mehr.<\/p>\n<p><strong>4.<\/strong> Und wenn das alles nichts hilft, kommt nun Tipp Nummer vier: Augen zu und durch! Manchmal gibt es einfach Wochen (und das ist f\u00fcr viele leider die Weihnachtszeit), die nur stressig sind und man glaubt, dass nichts vorw\u00e4rts geht oder man zu irgendetwas kommt und schafft. Aber danach folgen die besinnlichen Tagen f\u00fcr diejenigen, die viel zu tun hatten. Denn wer sagt denn, dass man sich nur im Advent gegenseitig eine Freude machen kann? Nat\u00fcrlich, die sch\u00f6nen Weihnachtsm\u00e4rkte sind im Januar wieder abgebaut, aber Weihnachten kann jeden Tag sein und hat richtig verstanden nichts mit dem Trubel und Stress zu tun, der viele zur Adventszeit belastet.<\/p>\n<p>Und so w\u00fcnsche ich jetzt allen, die den Advent genie\u00dfen k\u00f6nnen weiterhin eine sch\u00f6ne Zeit und frohe Weihnachten und allen anderen nat\u00fcrlich dasselbe, aber dar\u00fcber hinaus sei euch gesagt: Weihnachten kann wirklich jeden Tag gelebt werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nQuelle: Martina Besler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In gro\u00dfen Schritten geht es auf Weihnachten zu. 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