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19.August 2019, Allgemein
Trotz Sieg ist Trainer Rissling mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden

In der zunächst von beiden Teams flott geführten Partie entschieden die beiden Tore von Torjäger Daniel Wolf die Begegnung schon im ersten Abschnitt zugunsten der Preußen.

Es war ein fehlerfreier Auftritt des Stürmers mit starker Präsenz, der für die Gäste der Garant für den Sieg war. Nach der Pause ließen bei Niederrad die Kräfte nach, der Ausgleich war dadurch in Unterzahl nicht mehr möglich. Da Union-Stürmer Martin Wojciechowski in Portugal heiratete, fehlten im Kader der Unioner elf Spieler und die Niederräder gingen mit einem extrem dünnen Kader in das Heimspiel.

“Bis zum Elfmetertor waren wir die spielbestimmende Mannschaft und haben auch Druck ausgeübt. Ein glasklares Foul an Oscar Kosok hat der Schiedsrichter nichtgeahndet und im Gegenzug gab es einen langen Ball, wo Paul Gundermann den Ball mit der Hand berührte und Gelb-Rot sah. “Der Elfmeter war berechtigt“, schilderte Union-Vorsitzender Khalid Lamjahed die Schlüsselszene. Wegen einer vermeintlichen Beleidigung sah Jerome Schmidt noch die Rote Karte, sodass Union Niederrad das Spiel mit neun Akteuren beendete.

Trotz des Sieges und dem gelungenen Start mit sieben Punkten zeigte sich Preußen-Trainer Artur Rissling unzufrieden: “Das war Not gegen Elend, das schlechteste Spiel der letzten fünf Jahre unter meiner Leitung. Wir waren schlecht, die waren schlechter. Trotz des Sieges bin ich enttäuscht und sauer.“ Von seiner Kritik nahm Rissling nur Siyam Noori aus.

Tore: 0:1, 0:2 Daniel Wolf (25./Handelfmeter, 45.).
Gelb-Rote Karte: Paul Gundermann (Niederrad/24.).
Rote Karte: Jerome Schmidt (Niederrad/73.).

Autor: Pedro Acebes